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Ereignisse
1938
Dezember

Motor-HJ im Gebiet Mittelrhein

Nach der neuen Straßenverkehrsordnung vom November 1937 müssen alle Motorradfahrer bis zum 1. Oktober 1938 den Führerschein Klasse IV erworben haben. Daraufhin nahm die Motor-HJ den Erwerb dieses Führerscheins sofort in ihr Ausbildungsprogramm auf und bereitete die Motor-Hitlerjungen in den Sommerlagern auf die Prüfung vor. 60.000 Jungen erwarben den Führerschein und damit alle 16- bis 18-jährigen Mitglieder der Motor-HJ, davon im Gebiet Mittelrhein 800.

Anfang 1938 wurde die Motor-HJ umorganisiert. Nachdem es zuvor nur Scharen gegeben hatte, wurden nun auch in den Bannen Gefolgschaften und Stämme der Motor-HJ aufgestellt, die besonderen Gebietsinspekteuren unterstehen. Damit nimmt die Zahl der Mitglieder stark zu.

Im Gebiet Mittelrhein gibt es 4000 Mitglieder in der Motor-HJ, in jedem der 17 Banne besteht eine Motor-HJ-Einheit. Betont wird dabei, dass die Jugendlichen dort nicht nur eine technische, sondern auch eine weltanschauliche und sportliche Ausbildung erhalten.

Die mittelrheinische Motor-HJ beteiligt sich am 10. und 11. Dezember 1938 an der Westdeutschlandfahrt der NSKK-Gruppe Ruhr-Niederrhein. Vom 10. bis 24. Januar ist in der Gebietsführerschule ein Lehrgang für die Unterführer der Motor-HJ und den Nachwuchs geplant. Zudem beteiligt sich das Gebiet mit sechs Mannschaften zu je drei Jugendlichen an der Harzfahrt der Motor-HJ.

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