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Ereignisse
1938
Dezember

Fort X wird Heim des Kölner Jungstamms I/53

Im Dezember 1938 verfügen längst noch nicht alle der 15.000 Angehörigen der Kölner HJ über ein Heim und müssen sich vielfach mit Notunterkünften behelfen. Eine besondere Lösung findet der Jungstamm I/53 mit seinen drei Fähnlein, der das Fort X am Neusser Wall, einen Teil des alten Kölner Befestigungsrings und seit 1918 ohne Nutzung, als Heim erhält. Das Fort war der NSDAP 1933 von der Stadt Köln zur Verfügung gestellt worden.

Bei der Einweihung im Dezember 1938 bedankt sich Jungstammführer Cramer bei den anwesenden Vertretern der Partei, SS und Stadtverwaltung, auch dafür, dass der SS-Sturmbann II/53 zuerst einen Teil des Forts zur Verfügung gestellt hatte. Er verspricht, dass seine Jungen in ihrem Dienst "soldatische Tugenden achten und pflegen wollten, die einst von ihren Vätern geübt wurde, als dieses Fort noch der Landesverteidigung diente".  Danach übergibt Gebietsführer Hohoff das Fort seiner Bestimmung, und die Gäste und anwesenden Eltern überzeugen sich auf einem Rundgang davon, "wie sauber und anheimelnd die Räume sind, in denen ihre Jungen jetzt ihr Heim gefunden haben".

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