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Ereignisse
1938
Juli

Großfahrten der HJ im Sommer 1938

Im Sommer 1938 begeben sich wieder Tausende von Angehörigen von HJ und BDM auf eine zwei- bis vierwöchige Großfahrt. Die Teilnahme, so der Westdeutsche Beobachter, setzt "gewisse Verdienste" voraus, wie beispielsweise die vorherige Teilnahme an ein bis zwei Zeltlagern oder das Ablegen des HJ-Leistungsabzeichens.

Bei den Fahrtengebieten wird darauf Wert gelegt, dass sie möglichst nicht dem Heimatgau der jeweiligen Teilnehmer entsprechen. So fahren zum Beispiel Mitte Juli 1000 Hitlerjungen aus Pommern an den Rhein und besuchen bei der Gelegenheit Köln, Bonn oder die Eifel. Währenddessen besuchen Jungvolkjungen aus dem Siegkreis die steirischen Berge.

Während die Jungen bei den Fahrten von Ort zu Ort ziehen, werden die Mädchen meist in einer Jugendherberge untergebracht, von der aus sie Wanderungen in die Umgebung unternehmen. Der Obergau Mittelrhein ist im Sommer 1938 beispielsweise auf Burg Stahleck untergebracht und macht von dort aus Ausflüge ins Rheintal.

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