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Ereignisse
1938
Juli

Leistungswettkampf im Obergau Mittelrhein

Ende Oktober 1937 ruft die Führerin des Obergaues Mittelrhein, Obergauführerin Liesel Rohlfing, Jungmädel- und Mädelgruppen zu einem Leistungskampf auf, bei dem die gesamte Arbeit der Gruppen bewertet wird: Aussehen, Disziplin, Antrittsstärke, Pünktlichkeit, Form der Abrechnung, Aussehen und Inhalt der Dienstbücher, Bezieherzahl der Zeitschrift "Das Deutsche Mädel", Durchführung des Heim- und Sportabends, Durchführung einer Singestunde mit Pflichtliedern, Werkarbeit und Fahrt. Aus den fünf besten Gruppen, jeweils für Mädel- und Jungmädeluntergau, wird die beste Gruppe des Untergaues bestimmt. Diese insgesamt 32 Gruppen stehen im Juni 1938 fest, darunter zahlreiche aus kleinen Dörfern, so aus den Eifelorten Roetgen und Kalterherberg, aus dem Siegkreis Hennef, dem Oberbergischen Wiedenest.

Bei der Endausscheidung müssen die Gruppen drei neue Aufgaben bewältigen: Eine Ballgymnastik, drei Pflichtlieder und ein Heimabend. Die Sieger werden auf dem Gebiets- und Obergausportfest am 3. Juli 1938 im Kölner Stadion empfangen und erhalten dort als Preis den von Gauleiter Grohé gestifteten Wanderpreis.

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