Werbung für den Freizeitring der Kölner HJ
Anfang Juni 1938 führt der Freizeitring der Kölner HJ erneut eine Werbung durch, um neue Mitglieder bis 21 Jahre zu bekommen. 3000 Jungen und Mädchen gehören dem Ring bereits an, der Westdeutsche Beobachter berichtet Anfang Juni 1938 von "Hunderten Neuanmeldungen", die in letzter Zeit oft täglich eingelaufen seien.
Der Kölner Freizeitring ist bisher die einzige derartige Einrichtung, die die Kulturabteilung des Gebietes Mittelrhein in Verbindung mit der NS-Gemeinschaft "Kraft durch Freude" organisiert hat. Anmeldungen nehmen die Kulturstellen der Kölner Banne, Jungbanne und Untergaue, die Verkaufsstellen von KdF und die Betriebsjugendwalter entgegen. Hier werden auch die Wochenpläne mit den angebotenen Veranstaltungen ausgehängt.
Im Sommer werden neben Dichterlesungen folgende Veranstaltungen angeboten:
"Der Ritter", "Bergen op Zoom" und "Krieg am Galgenturm" von G. Basner, "Blut und Liebe" von M. Luserke, "Hans-Sachs-Abende", "Satyre und Witz" sowie "Üble Zeitgenosssen".
Kammerkonzerte "Vom Sommmersegen", "Reif ist die Saat abgemäht", "Der bunte Herbst zieht durch das Land", "Eine Heldengedenkkantate", "Froh zu sein bedarf es wenig"
Meisterkonzerte mit Prof. Pfitzner
Goethe-Monat
Tanzgemeinschaften
Ferner werden Handpuppenspiele, Sonderdarbietungen und Marionettentheater sowie Abende mit wissenschaftlichen und kulturpolitischen Vorträgen angeboten.