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Ereignisse
1944
April

Elternbriefen und Schreibstunden

In Folge Nr. 2/44 des „Nachrichtenblatts KLV“ des Beauftragten für die Erweiterte Kinderlandverschickung in Böhmen und Mähren heißt es im April 1944:

„Die Verbindung zwischen Lagerleitung und Elternhaus ist durch alle verfügbaren Mittel möglichst eng zu gestalten. Der Weg über die Briefe der Jungen und Mädel ist auch auszunutzen. In der Schreibstunde, die gemäß ‚Anweisungen für Jungen- und Mädellager‘, Seite 36 Abschnitt 6, von dem Lagermannschaftsführer oder Lagerleiter geleitet wird, wird ein festes Thema gestellt, durch das den Eltern Wichtiges mitgeteilt werden soll. Durch besondere Elternbriefe, die auf dem Vervielfältigungswege hergestellt werden, kann eine laufende Unterrichtung über die Lagerverhältnisse und persönlichen Dinge des Lagers mitgeteilt werden.

Auch die Innenseiten der ‚Prager Burg‘ sollen nach einem bestimmten Thema von den Jungen und Mädeln ausgefüllt werden, damit das Schreiben recht inhaltsreich wird und gleichzeitig die Eltern in umfassender Weise vom Lagerleben unterrichtet.“

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