Das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Köln zur Situation der LWH
Am 25. Juli 1944 berichtet das Kölner Friedrich-Wilhelm-Gymnasium über die Situation der Luftwaffenhelfer
„Zu A.
Dem früheren Bericht ist hinzuzufügen, dass nach wie vor die Lage bei genannter Einheit gut ist.
Zu 2: Seit einigen Wochen haben die Flakschüler von 13 bis 15 Uhr täglich Mittagsruhe.
Zu 4: Für gute Unterbringung erhielt die Batterie bei dem diesjährigen Wettbewerb den 1. Preis.
Zu 5: Beurlaubung ist reichlich. Jedes halbe Jahr ein Urlaub von 14 Tagen, mindestens 1 Mal im Monat 2 Tage Freizeit, meist sogar 2 Mal im Monat.
Zu B.
Zu 1: Wie bisher.
Zu 2: Starke Störungen durch häufige Alarme.
25 bis 30 % fehlend in Folge Freizeit, Urlaub, ärztlicher Untersuchung, mehrfach auch Teilnahme an milit. Sonderkursen.
Zu 3: Wie bisher.
Zu 4: Die Schüler verfügen über eine verhältnismässig reichhaltige Batterie-Bibliothek; sonst wie bisher.
Häufige Vorträge von Offizieren auf deren Fachgebieten.
Zu 5: Nichts vorgefallen.
Zu C.
Zu 1 bis 4: Keine Änderung. Gute Zusammenarbeit in engem Zusammenhang mit der Stammschule durch Stundenplan einwandfrei gewährleistet.
Zu D:
Nach wie vor gute Verhältnisse.
Zu F und G:
Keine besonderen Bemerkungen erforderlich.“