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Ereignisse
1944
Juli

„Kriegsfreiwillige vor!“

An die HJ-Jungen des Jahrganges 1928 ergeht in der Tagespresse der Aufruf „Kriegsfreiwillige vor!“ Die Hitler-Jungen werden aufgefordert, sich als Kriegsfreiwillige zu melden und damit dem Appell des Reichsjugendführers zu folgen.

Am nächsten Tag geht die Werbe-Offensive mit dem Artikel „Kriegsfreiwillige Hitler-Jugend“ weiter, in dem an die 1914 in Langemarck umgekommenen Kriegsfreiwilligen erinnert wird, mit der sich die in den Freiheitskriegen begonnene Tradition freiwilliger Einsätze fortgesetzt habe. Heute sei die Jugend die „Freiwilligenschar Adolf Hitlers“ Der Idealismus und die Opferbereitschaft der Jugend garantiere den Sieg des deutschen Volkes.

Die SS-Panzergrenadierdivision Hitler-Jugend, mit deren Aufstellung der „Führer“ dem „brennenden Wunsch“ nachgekommen sei, eine nur aus Kriegsfreiwilligen der HJ bestehende Einheit zu schaffen, beweise dies durch ihren „hervorragenden Einsatz“.

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