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Ereignisse
1944
Mai

„Kameradschaft zwischen Front und Jugend“

Am 17. Mai 1944 berichtet der „Westdeutsche Beobachter“ unter der Schlagzeile „Kameradschaft zwischen Front und Jugend“ über eine Rede, die Ritterkreuzträger Bärenreuter im Rahmen des „Reichsappells der schaffenden Jugend“ vor Jugendlichen gehalten hat, die ihren Kriegseinsatz in Rüstungsindustrie oder Landwirtschaft leisten.

Bärenreuter hebt die Übereinstimmung zwischen Heimat-und Frontdienst hervor, die beide dem „Leistungsprinzip“ folgten und „höchsten Einsatz“ erforderten. Die berufliche Ausbildung sei gleichzeitig auch eine Vorbereitung auf den soldatischen Einsatz.

An die Mädel ergeht der eindringliche Appell, ihre „Ehre“ zu bewahren, um nach dem Krieg neben den zurückkehrenden „heldischen Kämpfern“ bestehen und ihrer Rolle als „Lebenskameradinnen“ gerecht werden zu können.

„Oberstleutnant Bärenreuter schloss: Mit Stolz und Dankbarkeit blickt die Front auf euch, deutsche Jugend, die ihr in vorbildlichem Einsatz an eurem Arbeitsplatz und im Kampf gegen den feindlichen Lufterror genauso bedingungslos und treu eure Pflicht erfüllt wie wir Soldaten an allen Fronten.“

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