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Ereignisse
1944
April

Aufnahme in die HJ

Anlässlich der Aufnahme des Jahrganges 1933/34 in die Hitler-Jugend berichtet der „Westdeutsche Beobachter“ am 20. April 1944:

„Die Jungen und Mädel, die im ersten Jahr der Machtübernahme geboren wurden, haben sich mit ihren jungen Herzen zum Führer bekannt und wollen in den kommenden Monaten ganze Kerle und echte Mädel werden. (...)

Mit Führerworten und dem Gruß des Reichsjugendführers zur Aufnahme der fünften Generation im fünften Kriegsjahr begann die Feier. 'Pimpfe sind hart, schweigsam und treu. Pimpfe sind Kameraden. Der Pimpfe Höchstes ist die Ehre.'

Für die Jungmädel gilt: ‘Jungmädel, sei Kamerad, sei treu, gehorsam, tapfer und verschwiegen, Jungmädel wahre deine Ehre.‘

„Gläubig, gehorsam und treu in allen Lebenslagen sein, sei für die Jugend höchste Verpflichtung.“

Zudem wird an gleicher Stelle über die zentrale Feier auf der Marienburg zur Aufnahme der Zehnjährigen in die Hitler-Jugend. Hierbei erklärt Reichsjugendführer Axmann, mit der Aufnahme in die HJ trete ein neues „Glied der Kette kämpfender Geschlechter“ ein. Er charakterisiert den Krieg als das „harte Ringen am Ostwall der abendländischen Kultur“, zu dessen Ausgang nun auch die neu aufgenommenen Pimpfe und Jungmädel der Hitler-Jugend beitragen würden: „So liege im Bekenntnis der Zehnjährigen hinter der kämpfenden Front im Osten eine tiefe und ernste Bedeutung. Diese angetretenen Pimpfe und Jungmädel seien gewillt, auf ihre Art dieser Entscheidung zwischen der kulturlosen Steppe und dem schöpferischen Geist zu dienen.“

Gehorsamkeit und Willensstärke werden den Pimpfen als wichtigste Tugenden anempfohlen. „Die Treue zum Führer aber sei eure größte Ehre.“ Die größte Verantwortung der Führer und Führerinnen liege darin, sicherzustellen, dass in möglichst allen Erziehungsinstanzen „der junge deutsche Mensch für seinen Soldateneinsatz geschmiedet und in seiner Arbeits-und Widerstandskraft für den Sieg gehärtet wird.“

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