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Ereignisse
1944
April

Bericht der Kölner OfJ Kreuzgasse zur Situation der LWH

Am 12. April 1944 legt die Kölner Oberschule für Jungen in der Kreuzgasse folgenden Bericht zur Situation der Luftwaffenhelfer vor:

„A. 2. gesundheitliche Schädigung im Dienst ist mit nicht bekannt geworden. Über Mangel an Schlaf wird seit dem Herbst v.J. nicht mehr geklagt. Die Verpflegung ist gut und ausreichend. 4. Unterkunft in Baracken. 5. Beurlaubung z.T. laufend im Jahr, z.T. möglichst geschlossen in den Schulferien.

B. 2. bei den Scheinwerferbatterien regelmässige Durchführung bei den Kanonenbatterien starke Störung d.U. durch Fliegeralarm. 3. bei den Schw.B. reichlich und günstig gelegen, bei den K.B. zur Zeit 19-20 1/2. 4. für die Freizeit steht Lektüre zur Verfügung. 5. Disziplinarfälle bisher nicht bekannt geworden. Beschwerden über angebliche Unzulänglichkeiten wurden in einzelnen Fällen von den Eltern an höheren Stellen vorgetragen.

C. 1. Seit 11.4.44 ein Betreuungslehrer für jede Batterie. 2. Unterricht in den Stellungen (Kantine), in einer Volksschule, eine Gruppe nimmt am regelmäßigen Unterricht der Stammschule teil. Unterrichtswagen nicht vorhanden, Lehrmittel sehr beschränkt. 3. Überwachung der Teilnahme der LWH am Unterricht mit Hilfe des Batteriechefs. 4. Aussprachen finden von Zeit zu Zeit statt, zwischendurch telefonische Verständigung.

D. i.A. erfreulich

E. Anmarschweg 1 ½ Stunden, 15-30 Minuten Fußmarsch nach Bahnfahrt eingeschlossen. Fahrzeuge werden nicht gestellt. Wo notwendig, Teilnahme an der Mahlzeit der Luftwaffenhelfer.“

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