Neuerliche Werbung für die KLV
Am 4. März 1944 berichtet der „Westdeutsche Beobachter“, dass 14 Schulleiter aus Köln und Umgebung 30 KLV-Lager in Schlesien besichtigen hätten. Dabei wird die Region als Lebensraum geschildert, in dem sich anders als in Köln noch kindliches Glück entfalten kann. Kritische Gerüchte über die KLV werden zugleich als unbegründet zurückgewiesen. „Grundsätzlich müssen wir überhaupt sagen, dass die KLV eine reine Angelegenheit der Partei und somit ein Werk des Führers ist und nur das Wohl der Kinder im Auge hat.“
Das Verhalten der Kinder verändere sich unter dem Einfluss der Lagergemeinschaft positiv: „Zank, Streit, Lüge, Angeberei waren selten geworden. Offenheit, Rücksicht und Verständnis für den Kameraden waren an ihre Stelle getreten; Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Stolz auf eigenen Einsatz, Freude an eigener Leistung waren geweckt worden. (...) Alle Eltern, die ihre Kinder im KLV-Lager haben, sollten sich einmal die Freude machen und ihre Kinder aufsuchen. Durch die Elternbesuchszüge ist ihnen dazu Gelegenheit gegeben. (...) Wenn wir zurückschauen, so müssen wir uns sagen: Im KLV-Lager wächst unsere Jugend auf, wie wir es uns wünschen.“