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Ereignisse
1944
Januar

Neujahrsbotschaft des Reichsjugendführers

Am 3. Januar 1944 berichtet der „Westdeutsche Beobachter“ über die Neujahrsbotschaft von Reichsjugendführer Axmann an die deutsche Jugend.

Da die innere Haltung der kämpfenden Menschen für den Ausgang des Krieges wichtiger sei als das materielle Kräfteverhältnis, habe die nationalsozialistische Führung der „Wehrerziehung“ anders als in der Zeit des ersten Weltkrieges von Anfang an große Bedeutung beigemessen.

Besonders hervorgehoben werden die Einsätze von Jugendlichen nach Luftangriffen.

Feindliche Pläne zur „Verschleppung und Zwangserziehung der deutschen Jugend“ müssten die HJ zu einer weiteren Intensivierung ihrer Anstrengungen im Rahmen des Kriegseinsatzes anspornen. Damit bleibe die HJ ihrem traditionellen Selbstverständnis als „Kampfjugend der nationalsozialistischen Bewegung“ treu, deren wichtigstes Ziel heute darin bestehe, „Kriegsfreiwillige für die kämpfende Truppe zu stellen“.

Als Vorbild werden ausdrücklich junge Kriegsfreiwillige genannt, die nach einem Bericht in der englischen Presse ihre Stellung in Catania „bis zum letzten Mann“ verteidigt hätten.

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