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Ereignisse
1938
Juli

Aufgaben und Ziele von „Glaube und Schönheit“

Am 1. Juli 1938 werden in „Arbeitsrichtlinien“ die Aufgaben und Zielen des BDM-Werks Glaube und Schönheit vorgestellt. Darin heißt es:

„Das Mädel im BDM wird zur ‚Trägerin nationalsozialistischer Weltanschauung‘ erzogen. Die nationalsozialistische Weltanschauung ist die Grundlage der sich über eine elfjährige Dienstzeit im Jungmädelbund, im Bund Deutscher Mädel und im BDM-Werk ‚Glaube und Schönheit‘ erstreckenden Erziehung.

Das BDM-Werk ‚Glaube und Schönheit‘, das die Jahrgänge der 17- bis 21-jährigen umfasst, hat insonderheit die Aufgabe, das Mädel in die in Beruf und Familie liegenden Lebensaufgaben einzuführen.

Wurden die jüngeren Jahrgänge ‚zur Gemeinschaft‘ erzogen, so ist das weitere Erziehungsziel im BDM-Werk die Entwicklung des Mädels zur ‚gemeinschaftsgebundenen Persönlichkeit‘. Am Ende einer vierjährigen Arbeit im BDM-Werk ‚Glaube und Schönheit‘ soll das Mädel

1. körperlich so durchgebildet sein, dass es die Verpflichtung erkennt, auch weiterhin Leibesübungen zu treiben,

2. um die Notwendigkeit eines gesunden Menschen für ein starkes Volk wissen und bereit sein, diese Erkenntnis in seinem Leben durch Körperpflege und gesunde Lebensweise zu verwirklichen,

3. aus der Beschäftigung mit den kulturellen Aufgaben zu einer stilvollen, persönlichen Lebensgestaltung kommen (die auch zu einer geschmacklichen Ausrichtung in Bezug auf die Kleidung, das Heim usw. führt),

4. gemäß seiner Eignung, Begabung und seines besonderen Interesses in den einzelnen Arbeitsgemeinschaften persönlich bereichert und geformt sein.“

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