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Ereignisse
1944
März

Zunehmende Wohnuhngsnot: Immer mehr Menschen auf weniger Raum

Der Kölner Amtsgerichtspräsident berichtet Mitte März 1944 von einer zunehmenden Zahl an Privatklagen, die aus Streitigkeiten zwischen Nachbarn resultierten und ihre Ursache häufig in direkten Auswirkungen des Bombenkrieges haben:

"Die durch die Terrorangriffe verursachten Zerstörungen der Wohnviertel haben es mit sich gebracht, daß die Volksgenossen enger zusammenrücken, daß sich viele Familien mit einem verhältnismäßig kleinen Wohnraum, d.h. mit wenigen Zimmern auf derselben Etage, behelfen müssen. Infolgedessen haben sich die Reibungsmöglichkeiten vervielfacht. Es kommt fast zwangsläufig des öfteren zu mehr oder weniger heftigen Auseinandersetzungen mit Beleidigungen, Tätlichkeiten usw., die im Großen und Ganzen harmloser Natur sind". Ähnliche Streitigkeiten, die auf den beengten Raum zurückzuführen seien, seien auch in Bunkern, Luftschutzkellern oder Straßenbahnen zu beobachten.

Unter solchen Bedingungen, so zumindest der naheliegende Schluss aus der Schilderung des Amtsgerichtspräsidenten, wird es insbesondere Kinder und Jugendliche aus den beengten Verhältnissen auf die Straße und in die Natur gezogen haben.

1. März 1944: Zunehmende Wohnuhngsnot: Immer mehr Menschen auf weniger Raum

1. März 1944: Bedeutung des Bastelns im KLV-Lager

1. März 1944: Desaströse Unterrichtsverhältnisse

1. März 1944: Genehmigung von Einzelrückführungen

1. März 1944: Wettbewerb „Wir gestalten unser KLV-Lager“

1. März 1944: Zurückhaltung von Lebensmittelkarten bei KLV-Abbruch?

1. März 1944: Einschränkung von Elternbesuchen

1. März 1944: Beköstigung in KLV-Lagern

2. März 1944: Neuer Erlass zu LWH

4. März 1944: Neuerliche Werbung für die KLV

4. März 1944: Werbung für „Wehrbauerntum“

5. März 1944: Totale Erfassung des Jahrgangs 1927

6. März 1944: Alternativen zur Verlegung von LWH

6. März 1944: KLV-Vorbereitungen in Köln

7. März 1944: Technischer Wettbewerb der HJ

7. März 1944: Klagen über „sittliche Gefährdung“ von LWH

8. März 1944: Rückkehr entlassener LWH in frühere Klassen

10. März 1944: „Die Polizei beschützt die Jugend“

10. März 1944: Klagen über kurzfristige Einberufungen

11. März 1944: Unklarheiten bei Entlassung von LWH

11. März 1944: Beschwerden von LWH über Betreuungslehrer

13. März 1944: Konferenz der westdeutschen Bischöfe in Honnef

14. März 1944: Kritik an Verlegung von LWH

14. März 1944: Geschichtsunterricht der Kriegslage anpassen

15. März 1944: KLV-Transport gescheitert

16. März 1944: Klagen über Lagerverlegung

17. März 1944: Fürsorgeerziehungsbehörde berichtet Gestapo über "oppositionelle Jugendbewegungen" in Brauweiler

18. März 1944: Schulverlegungen und Probleme bei KLV-Werbung

20. März 1944: Verlegung offner in geschlossene KLV-Lager

22. März 1944: Abschluss des „Pflichtjahres“

22. März 1944: Aufgaben der Betreuungslehrer

22. März 1944: Keine Verschickung „ungeeigneter“ Kinder

22. März 1944: Wehrerziehung statt Kartenspiel

23. März 1944: Schulung der Motor-HJ

24. März 1944: „Verpflichtung der Jugend“

25. März 1944: „Bis zum Tod“?

27. März 1944: Aufnahme entlassener Luftwaffenhelfer an Stammschulen

30. März 1944: KLV-Schulinspekteure und Führungskräfte der KLV

31. März 1944: Misserfolge bei KLV-Werbung

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