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Ereignisse
1938
Oktober

Ausbildung von BDM-Sportwartinnen

Im BDM sind insgesamt 34 hauptamtliche und 500 Stellenleiterinnen für die "körperliche Erziehung" verantwortlich. Gefordert wird, dass diese Stellenleiterinnen Fachkräfte sind. Dazu werden zunächst sportlich begabte Mädchen von Obergausportlehrerinnen als Sportwartinnen ausgebildet. Als nächstes sollen auch Sportschulen geschaffen werden, in denen die Sportwartinnen auf ihre Aufgabe vorbereitet wrden.

Perspektivisch sollen auf diesen Sportschulen nicht nur BDM-Mitarbeiterinnen ausgebildet werden, sondern auch Lehrkräfte für die Institute für Leibesübungen in den Hochschulen für Lehrerinnenbildung.

Um dem bestehenden Mangel an Fachkräften im BDM zu begegnen, richtet die RJF durch einen Vertrag mit dem Kulturministerium am Institut für Leibesübungen in Marburg einen "Reichslehrgang" ein, in dem pro Jahr 50 BDM-Sportwartinnen zu Turn- und Sportlehrerinnen in freien Berufen ausgebildet werden.

Für die Auswahl der Teilnehmerinnen ist ausschlaggebend: "eingehende sportärztliche Untersuchung, fachliches Können in allen Sportarten und in der Gymnastik. Außerdem müssen die Mädel gute BDM-Führerinnen sein, tadellos in Disziplin, Haltun gund Kameradschaft. Sie müssen sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit für die große Aufgabe einsetzen, ein gesundes und leistungsfähiges Volk schaffen zu helfen."

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