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Ereignisse
1938
Juli

Siegener Jungvolk im Sommerlager in Köln

Auf dem Gelände des HJ-Schwimmbades in Köln-Dünnwald ist im Sommer 1938 ein HJ-Zeltlager aufgeschlagen, das ab dem 25. Juli vom Siegener Jungvolk bezogen wird. Für das Lager haben sich laut Lagerführer 750 Jungen gemeldet, so dass das Lager in zwei Gruppen durchgeführt wird und darüber hinaus 70 Jungen in Baracken untergebracht werden müssen, weil nicht genügend Zelte zur Verfügung stehen.

Den Jungen steht täglich das Schwimmbad zur Verfügung, das hundert Meter vom Lagereingang liegt. Zudem werden neben dem Dienst im Lager Ausflüge in die Umgebung veranstaltet, so ein Besuch des Kölner Zoos, eine Rheinschifffahrt und ein Besuch bei den Fliegern.

In einem Bericht über das Lager, der am 28. Juli im Westdeutschen Beobachter erscheint, wird werbewirksam (und sicher auch, um Eltern zu beruhigen) zudem die reichhaltige Verpflegung hervorgehoben.

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