Kölner Rundfunkspielschar wirbt um Nachwuchs
Mit einem "lustigen Kameradschaftsabend" wirbt die Kölner Rundfunkspielschar im April 1938 um neue Mitglieder. Im Interview mit dem Westdeutschen Beobachter führt der Spielscharleiter aus, dass die Spielschar, deren Sendungen heute jeder kenne, ständig neue Mitglieder benötige, um ihre kulturellen Aufgaben erfüllen zu können. Es bestehe keine Sorge, dass der Dienst hier eine größere zeitliche Inanspruchnahme erfordere als in den Standortformationen, denn die Zeiten würden so ausgeglichen, dass es zu keiner Überanstrengung komme. Sport und Zeltlager würden auch nicht vernachlässigt.
Geworben wird um 10- bis 13-jährige und 15- bis 17-jährige Jungen, die für den Funk geeignet sind, also entweder den stimmlichen Anforderungen genügen, ein Instrument spielen oder als Sprecher verwendet werden können.