Menü
Ereignisse
1938
Februar

Auslandsarbeit der HJ Mittelrhein

Auf einer Tagung der Grenz- und Auslandsabteilung des Gebietes Mittelrhein, an der Mitte Februar 1938 in Köln die Stellenleiter für Grenz- und Auslandsarbeit der Banne und Jungbanne, die Abteilungsleiterinnen für Grenz- und Auslandsarbeitt des Obergaues Mittelrhein und Vertreter der Auslandsarbeit der Studentenschaft teilnehmen, gibt Hauptjungbannführer Bornemann die Richtlinien für die Auslandsarbeit der HJ für 1938 bekannt.

Gemäß der Ausrufung des "Jahres der Verständigung" durch die RJF müsse die Zusammenarbeit mit der Jugend anderer Länder mehr denn je gefördert und gepflegt werden. Insbesondere sei die Verbindung mit der im Ausland ansässigen deutschen Jugend auszubauen.

Als Mittel für diese Arbeit nennt Bornemann die Auslandsfahrten, von denen im Gebiet Mittelrhein 32 in 12 Länder geplant sind, zudem Studienfahrten, an denen insbesondere die Führerschaft teilnimmt, ferner Büchersammlungen für die "reichsdeutsche Jugend im Ausland" sowie Treffen mit Vertretern ausländischer Jugendorganisationen in Deutschland. Zudem würden zur Förderung der "Grenzgürtelarbeit" mehrere Banne und Jungbanne mit den Grenzbannen zusammenarbeiten. Drei besondere Grenzlandspielscharen würden darüber hinaus in den Grenzbannen Abende und Dichterlesungen veranstalten.

Ende März werde eine weitere Tagung zu dem Thema stattfinden, auf der neben dem Chef des Grenz- und Auslandsamtes der RJF auch die zuständigen Referenten der RJF sprechen würden.

Baum wird geladen...