60 Landdienstlager im Rheinland geplant
Nach Mitteilung des Präsidenten des Landesarbeitsamtes, Dr. Beisiegel, finden im Januar 1938 zwischen dem Landesarbeitsamt Rheinland und der Reichsjugendführung, Landdienstinspektion West Verhandlungen wegen einer Erweiterung des HJ-Landdienstes im Rheinland statt. Um dem konstatierten großen Mangel an landwirtschaftlichen Arbeitskräften zu begegnen, sind 40 Jungen- und 20 Mädchenlager geplant, in die etwa 400 Jungen und 200 Mädchen eingewiesen werden können.