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Ereignisse
1938
November

Göring zu Aufgaben der Jugend im Krieg

Im Rahmen einer Sitzung des Reichsverteidigungsrates äußerte Hermann Göring als Beauftragter für den Vierjahresplan am 18. November 1938 unter anderem Folgendes:

„Jeder deutsche Mensch, Mann und Frau zwischen 14 und 65 Jahren, muss eigentlich eine Mobilmachungsorder in der Tasche haben, muss wissen, wohin er soll. Wir können in einem zukünftigen Krieg weder auf die Vierzehnjährigen noch auf die Sechzigjährigen verzichten, irgendetwas kann jedem zu tun gegeben werden. Es muss uns gelingen, alle zu erfassen und sie alle genau einzuteilen, zu wissen: der kommt zum Militär, dafür der in die Fabrik, der bleibt in der Fabrik, der rückt ab und übergibt das seiner Frau. (...) Wichtig ist die richtige Lenkung der Jugend von Anfang an, die Umschichtung von nicht nötigem Können auf notwendiges Können, Ausnutzung jeder menschlichen Kraftquelle in jeder Form, schärfste Durchsiebung und Prüfung, wo Menschen notwendig und wo sie nicht nötig sind, und schließlich auch die Bestimmung, wo die Menschen bei der letzten Auseinandersetzung hingehören, dabei möglichste Überwindung aller bürokratischen und stumpfsinnigen Einschränkungen.“

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