Hitler-Telegramm zur Kriegsfreiwilligenmeldung der HJ
Am 8. Oktober 1944 antwortet Hitler mit folgendem Telegramm auf die Meldung der Reichsjugendführung, 70% der Angehörigen des Jahrganges 1928 hätten sich als Kriegsfreiwillige gemeldet:
„Meine Hitler-Jugend!
Mit Stolz und Freude habe ich eure Meldungen als Kriegsfreiwillige des Jahrganges 1928 entgegengenommen. In der Stunde der Bedrohung des Reiches durch unsere hasserfüllten Feinde habt ihr ein leuchtendes Beispiel kämpferischer Gesinnung und fanatischer Einsatz- und Opferbereitschaft gegeben.
Die Jugend unserer nationalsozialistischen Bewegung hat an der Front und in der Heimat erfüllt, was die Nation von ihr erwartet. Vorbildlich haben eure Kriegsfreiwilligen in den Divisionen „Hitlerjugend“, „Großdeutschland“, in den Volksgrenadierdivisionen und als Einzelkämpfer in allen Wehrmachtteilen ihre Treue, ihre Härte und ihren unerschütterlichen Siegeswillen durch die Tat bewiesen. Die Erkenntnis von der Notwendigkeit unseres Kampfes erfüllt heute das ganze deutsche Volk, vor allem aber seine Jugend. Wir kennen die erbarmungslosen Vernichtungspläne unserer Feinde. Deshalb werden wir immer fanatischer diesen Krieg für ein Reich führen, in dem ihr einmal in Ehren arbeiten und leben werdet. Ihr aber als junge nationalsozialistische Kämpfer müsst unser ganzes Volk an Standfestigkeit, zäher Beharrlichkeit und unbeugsamer Härte noch übertreffen.
Der Lohn des Opfers unseres jungen heldenmütigen Geschlechts wird im Sieg zur stolzen und freien Zukunft unseres Volkes und nationalsozialistischen Reiches führen.“
Reichsjugendführer Axmann spricht seinerseits vor Kriegsfreiwilligen des Jahrganges 1928. Dabei nennt er jene die Einheiten, in denen jugendliche Kriegsfreiwillige eingesetzt werden und betont, dass es „in deren Reihen niemals einen Feigling gegeben habe“.