Menü
Ereignisse
1944
August

Im Wehrertüchtigungslager

Unter der Überschrift „Jahrgang 1928 im Wehrertüchtigungslager“ berichtet der „Kölner Stadtanzeiger“ am 12. August 1944 über den Besuch des stellvertretenden Kölner Gauleiters Richard Schaller mit K-Gebietsführer Jeckstadt-Borchert in Wehrertüchtigungslagern des Gaues Köln-Aachen, in denen die Angehörigen des Jahrganges 1928 zusammengefasst sind.

Schaller erklärt, die Wehrertüchtigung diene auch der Heranbildung des „politischen Soldaten“ und nennt die SS-Panzergrenadierdivision „Hitler-Jugend“ ein vorbildliches Beispiel. Jeckstadt-Borchert ergänzt, die hohe Zahl der Kriegsfreiwilligen des Jahrganges 1928 sei vor allem als „moralischer Faktor“ zu bewerten, da sie der Welt beweise, dass die deutsche Jugend „niemals kriegsmüde würde“. Die frühere Einberufung der Kriegsfreiwilligen oder die Aufstellung spezieller Jugendkompanien sei nicht geplant.

Baum wird geladen...