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Ereignisse
1944
Juli

Bericht zur Situation der LWH

Am 29. Juli 1944 berichtet eine unbekannte Schule aus dem Kölner Raum über die Situation der Luftwaffenhelfer ihrer 6. Klasse:

„A 1. Unterbringung in Ordnung (feldmäßig).

Das Essen war an den Tagen, an denen ich bei der Ausgabe zugegen war (mittwochs), gut und reichlich. - Erkrankte Schüler wurden stets unverzüglich dem Revier überwiesen. - Die Beurlaubung scheint (inbezug auf Freizeit) bei den schweren Batterien großzügiger gehandhabt werden zu können als bei den leichten. - Bei nächtlichem Vollalarm fand der Unterricht eine Stunde (Zeitstunde) später statt, umden Jungen ein längeres Ausruhen zu ermöglichen.

B 1. Der Unterricht war häufig durch Alarm ausgeschaltet. (Die Alarmzeiten waren bei der leichten Flak häufiger und länger als bei der schweren.) Die Jungen bringen dem Unterricht großes Interesse entgegen. Bei vielen machen sich Sorgen bemerkbar, wie sie wohl im späteren Leben mit den geringen Kenntnissen infolge ihres vorzeitigen Ausscheidens vom regulären Unterricht bestehen können.

C 1. Der Unterricht findet in einem besonderen Unterrichtsraum statt, der heizbar, bequem und genügend geräumig ist. Die Teilnahme der Sch. am Unterricht wird überwacht (Eintragung des Fehlenden ins Klassenbuch nebst Angabe des Grundes, Eintragung in besonderen Listen z.Hd. d.D.).

D 1. War im Falle 6 III stets durchaus befriedigend.“

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