Einsatz von Jugendlichen bei Reichsbahn
In der Reichsbahndirektion findet am 5. Juni 1944 eine Tagung über den Einsatz von Jugendlichen bei der Reichsbahn statt, an der neben den HJ-Beauftragten auch Reichsjugendführer Axmann und Staatsekretär Ganzenmüller teilnehmen.
Letzterer bezeichnet Berufstradition, Leistung und „Kämpfertum“ als die „drei Grundelemente für die Erziehung der bei der Reichsbahn beschäftigten Jugendlichen“. Im Krieg verstehe sich der Eisenbahner als der „allzeit getreue Helfer des Soldaten“.
Axmann dankt der Reichsbahn dafür, dass sie trotz der Belastungen des Krieges „stets mitgeholfen habe, die Kriegsaufgaben der HJ zu erfüllen“. Die deutsche Jugend müsse zu „rassebewussten und von dem verpflichtenden Gefühl ihrer Überlegenheit geleiteten Menschen“ erzogen werden, „wie sie Deutschland zur Erfüllung seiner Aufgaben brauche“.