Lehrlinge und Berufsschüler als LWH
Hitler ordnet an, dass die Lehrlinge sowie die Schüler der Berufs-, Berufsfach- und Handelsschulen des Jahrganges 1928 am 1. August 1944 als Luftwaffenhelfer eingezogen werden sollen, damit nach dem zu erwartenden „Abgang“ von 50.000 Angehörigen des Jahrganges 1927 im September 1944 der Gesamtbedarf von 100.000 Helfern gedeckt werden kann.
Die Jugendlichen sollen nach einer sechswöchigen Grundausbildung 18 Stunden pro Woche berufsfördernd unterrichtet werden, 6 Unterrichtsstunden sollen auf den Berufsschulunterricht entfallen.
Während Ober-und Mittelschüler hauptsächlich in der Messstaffel eingesetzt werden sollen, verrichten die Lehrlinge ihren Dienst ausschließlich an den Geschützen. Auch die Unterkünfte beider Gruppen sollen getrennt sein.