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Ereignisse
1944
April

Reichssieger des „Kriegsberufswettkampfes“

Am 29. April 1944 berichtet der „Westdeutsche Beobachter“ über die Verleihung der Diplome an die Reichssieger des Kriegsberufswettkampfes.

Die Veranstaltung mit rund 20.000 Teilnehmern findet in einer Dresdener Werkshalle statt. Reichsjugendführer Axmann beschreibt den Kriegsberufswettkampf dabei als Umsetzung des Ausleseprinzips, auf dem die Bildung einer nationalsozialistischen Elite beruhe und das an die Stelle sozialer Privilegien getreten sei.

Robert Ley sieht im Berufswettkampf den NS-Anspruch auf Chancengleichheit verwirklicht und betrachtet die gezielte Förderung begabter Kräfte als Beitrag zur Selbstbehauptung des deutschen Volkes im „Rassenkampf“. Außerdem habe der Wettkampf dazu beigetragen, die „naturnotwendig auf ihr kommendes Soldatentum“ hin orientierte Jugend dem Berufsleben näherzubringen.

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