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Ereignisse
1944
April

Tagung Reichsarbeitsgemeinschaft für Jugendbetreuung

Am 27. April 1944 berichtet der „Westdeutsche Beobachter“ über eine Tagung der 1941 gegründeten „Reichsarbeitsgemeinschaft für Jugendbetreuung“, deren Aufgabe darin bestehen soll, die kriegsbedingte „Schwächung der Erziehungskräfte in Elternhaus, Schule und Jugendorganisation“ durch Maßnahmen wie der „Errichtung von Jugendmittagstischen und Jugendfreizeitheimen (...) die Erstellung von Richtlinien zur Betreuung der Jugend am Arbeitsplatz“ und die „Sicherung des Jugendschutzes bei Terrorangriffen“ auszugleichen.

Reichsjustizminister Thierack erklärt, die Jugendkriminalität sei dank der intensiven Betreuungsarbeit, die u.a. von der Reichsarbeitsgemeinschaft geleistet werde, auch im fünften Kriegsjahr deutlich unter dem Niveau des ersten Weltkrieges geblieben.

Reichsjugendführer Axmann sieht in der großen Zahl der Kriegsfreiwilligen den überzeugendsten Beweis für den Erfolg der nationalsozialistischen Jugenderziehung.

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