Bericht der Höheren Privatschule Köln zur Situation der LWH
Am 12. April 1944 legt die Höhere Privatschule Köln folgenden Bericht zur Situation der Luftwaffenhelfer vor:
„Zu A: Fürsorge.
Im Rahmen der angegebenen Punkte können die beiden Betreuungslehrer Dr. Nell und Dr. Linnartz nicht Gegenteiliges berichten.
Zu B: Erziehung und Unterricht.
Durch fortwährende Feindeinwirkung ist es unmöglich, in dem vorgeschriebenen Maße Unterricht zu erteilen, obschon die Lehrkräfte die volle Wochenstundenzahl ortsanwesend sind. Die Arbeitsstunden werden voll angesetzt.
Zu C: Organisatorische Arbeit der Betreuungslehrer.
Die Räume und notwendigsten Lehrmittel sind vorhanden. Die Teilnahme am Unterricht und Art desselben wird klassenbuchmäßig überwacht und nachgewiesen. Zusätzlich wird Experimentalunterricht nach Vereinbarung mit der Batterie im Schulgebäude durchgeführt.
Zu D: Zusammenarbeit mit Dienststellen und Einheiten der Luftwaffe.
Da die persönlichen Schutzmittel der Lehrer nicht ausreichen, wären Zuteilungen von Stahlhelmen und Gasmasken an die 3 Herren nötig. Bei langem Anmarsch, teilweise über Feld- wäre Zuteilung von entsprechendem Schuhwerk angebracht.“