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Ereignisse
1944
April

Bericht des Kölner Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums zur Situation der LWH

Am 11. April 1944 legt das Kölner Friedrich-Wilhelm-Gymnasium folgenden Bericht zur Situation der Luftwaffenhelfer vor:

„Zu A.

1. Fehlanzeige.

2. Geht in Ordnung, mindestens 8 Stunden Schlaf, gute und auskömmliche Verpflegung.

3. Keine Klagen.

4. Gut, in Baracken, die sicher gegen Splitter sind, geschützt, am Eingang fließendes Wasser.

5. Wird gemäß den Verhältnissen durchgeführt.

Zu B.

1. Fehlanzeige.

2. Gestört durch häufige Alarme, sonst reibungslos.

3. Stößt gelegentlich auf Schwierigkeiten, die aber bei allseitig vorhandenem guten Willen stets zu beheben sind.

4. Wenig Freizeit infolge der häufigen Alarme. Bücher und Radio vorhanden, auch brauchbare Vorträge durch R.O.A. (?) der Batterie.

5. Kein Disziplinarfall in 6r, 5g, 5e und Schülern der (?)-Schule Porz vorgekommen.

1. Fehlanzeige.

2. Unterrichtsräume sauber, elektrisches Licht (unleserlich) in Unterkunftsbaracke. Tafel und Kreide.

3. Streng überwacht, genaue Führung der Klassenbücher, die vom Batterie-Chef und dem Betreuungslehrer mitgeprüft werden.

4. (Unleserlich) gleichzeitig Unterricht in der Stammschule.

Kameradschaftliche, gute Zusammenarbeit, bisher ohne jede Reibung."

Mit Tabelle zur Unterrichtung der Luftwaffenhelfer und Angaben zu Stundenzahlen und Lehrkräften.

Hinzu kommen 4 Schüler der Oberschule Porz am Rhein, die gemeinsam mit der Klasse 6r unterrichtet werden.

6g wird durch Dreikönigs-Gymnasium mitbetreut.

Übersicht über die Betreuungslehrer:

5g + 5r: Studienrat Brück

6r (einschließl. Porzer Schüler): StR. Dr. Weismantel

6g: StR. Welsch (Dreikönigs-Gymnasium)

7g u. 7r: StR. Dr. Blasberg.

Einsatz der LWH-Klassen:

6r, 5g, 5r, 6 der Oberschule Porz: Stellung Holweide (Feldpost-Nr. 49965 LgPa. Münster)

7r, 7g: Stellung Bergheim“

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