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Ereignisse
1944
April

„Sommerdienst der Jugend“

Mit den Arbeitsrichtlinien der Reichsjugendführung für den Sommerdienst 1944, so heißt es am 5. April 1944 im „Westdeutschen Beobachter“, würde die in der Neujahrsansprache von Reichsjugendführer Axmann erhobene Forderung umgesetzt, dass die Jugend „mit noch mehr Hingabe und Aktivität an die Lösung ihrer Kriegsaufgaben herangehen“ müsse.

Der Einsatz der Mädel soll u.a. durch die Aufstellung von „Spezialscharen“ mit besonderen Aufgabengebieten (Soldatenbetreuung in Lazaretten oder in Form von Briefkontakten, Hilfsleistungen für Bombengeschädigte etc.) verbessert werden.

Für den Einsatz der Jungen sehen die Richtlinien erstmals die Einrichtung von „Kriegseinsatzlagern der Jugend“ vor.

Innerhalb des HJ-Dienstes besitzt nach wie vor die „vormilitärische Wehrertüchtigung“ zentrale Bedeutung. Sie steht unter dem Motto: „Der beste Nachwuchs dem besten Soldaten.“

Ergänzt werden soll die Wehrertüchtigung durch eine Intensivierung der sportlichen Ausbildung.

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