Probleme beim Schulunterricht für LWH
In einem Schreiben an Oberleutnant von Grumbkow (Flakregiment 14) beklagt der Kölner LWH-Koordinator OStD Halfmann, dass die einzelnen Schulen ihre Luftwaffenhelfer oft auf sehr viele Einsatzorte verteilen müssen:
„In der heutigen Sitzung der Direktoren, die ich zur Regelung des LwH-Unterrichts einberufen hatte, musste ich leider erfahren, dass in der mit übersandten Aufstellung vom 9.1.44 schon Änderungen eingetreten sind. Dazu weist die Verteilung der Schulen in einzelnen Fällen so große Zersplitterungen auf, dass die Durchführung des Unterrichts für diese Anstalten auf sehr große Schwierigkeiten stößt. So haben manche Schulen bis zu 5 Einsatzstellen, während andere Anstalten alle ihre Klassen in einer Batterie vereinigt haben. Ich habe auch Grund annehmen zu müssen, dass der eine oder andere Anstaltsleiter sich wegen einer Umlegung an Sie wenden wird. Jede Umlegung, die für eine Schule eine Verbesserung bringt, wird dies in der Regel auf Kosten einer anderen erreichen. Ich darf daher bitten, solchen Wünschen nur nach vorheriger Rücksprache mit mir zu entsprechen, da ich sonst als Betreuungsdirektor jede Übersicht verlieren muss, andererseits die Verteilung nach den Bestimmungen mit mir in gemeinsamer Beratung vorgenommen werden soll. Ich halte es für möglich, vor Abschluss der Ausbildung der in den Kasernen untergebrachten neuen LwH noch hier und da eine Verbesserung im Verteilungsplan vorzunehmen. Da ich am 22. und 24. d.Mts. durch die Reifeprüfung festgelegt bin, stehe ich am 25.1. zur Verfügung und bitte um fernmündlichen Bescheid, wann und wo wir über die Verteilung uns sprechen können.“